Buchempfehlung - Trotzphase spielerisch überstehen

trotzender Junge auf einer Treppenstufe sitzend

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Solche oder so ähnliche Situationen gab es bei uns mit 2 Jungs natürlich schon öfter. Das erste Mal hat der "Kleine" mit ca. 1,5 Jahren seine Trotzphase so richtig ausgelebt, heftig, allerdings Gott sei Dank nur kurz. Mit fast 4 Jahren folgte dann die zweite, längere Trotzphase, gegen die auch meine Nerven nicht mehr ankamen. Wir mussten uns etwas überlegen, damit wir alle einigermaßen gut und eventuell sogar gestärkt aus der Situation raus kamen. 

 

Da kam mir ein Geschenk von einer Freundin gerade recht. Meine Freundin ist pädagogisch schon immer etwas "entspannter" mit gewissen Situationen umgegangen und hat mir für unsere damalige Familiensituation dieses Buch nahegelegt und geschenkt. Traumhaft! Denn es hat wirklich geholfen!

 

"Die kleine Motzkuh oder: wie man die schlechte Laune verjagen kann" von Annette Lange und Imke Sönnichsen, erschienen im Coppenrath Verlag

 

Motzkuh aus dem gleichnamigen Buch auf meiner Tastatur
Buchcover die kleine Motzkuh

Wir haben dieses Buch an einem entspannten Familienabend als Vorlesebuch genutzt und konnten danach plötzlich alle spielerisch mit entsprechenden Situationen umgehen. Auch der Kleine war immer wieder schnell in die Realität zurück zu holen ohne dass wir große Auseinandersetzungen hatten. Manchmal brauchte es einen Moment, aber dann fing auch er an zu schmunzeln und die jeweilige Situation war erst einmal entschärft.  

 

Wie genau hat uns dieses Buch geholfen?

Dazu muss ich kurz erzählen, um was es in diesem Buch eigentlich geht:

 

Wie der Name des Buches schon verrät, geht es um die "Motzkuh". Die Motzkuh ist ein kleines Stofftierchen (das dem Buch auch beiliegt), die von Mensch zu Mensch fliegt. Und nicht vorn irgendeinem Menschen zu irgendeinem anderen Menschen, nein, sie fliegt von übellaunigen Menschen zu übellaunigen Menschen, denn bei denen fühlt sich sich besonders wohl. 

 

Beschrieben werden Alltagssituationen, eine schimpfende Mama am Rechner (das könnte dann wohl ich sein ;)), weil mal wieder irgendwas nicht funktioniert, ein fluchender Papa bei der Hausarbeit und natürlich motzende Kinder in verschiedensten Situationen. Entdeckt wird die Motzkuh dann von der Oma im Buch, die dann durch entfernen der Motzkuh die Situation entschärfte.

 

Damit war unser "Familienspiel" geboren.

 

Motzkuh lebendig werden lassen

Nach Empfehlung des Buches haben wir fortan die Motzkuh in solchen Situationen lebendig werden lassen. Entweder wurde sie einfach demjenigen, der übellaunig durch den Tag ging, entgegen geworfen und somit zugewiesen oder sie wurde wie von Zauberhand bei ihm auf der Schulter gefunden und entfernt. Wenn es besonders schlimm war, haben wir zusätzlich das Motzkuhlied aus dem Buch angestimmt. Herrlich! Spätestens bei Mamas schiefem Gesang fingen alle an zu lachen. Die Methode hat uns diese Phasen mit einem Lächeln überstehen lassen und zaubert heute noch an manch grauem Tag ein Lächeln in unsere Gesichter, wenn es wieder heißt: "ACHTUNG, Motzkuh im Anflug!"

 

Fazit:

Uns hat dieses Buch mit einem Augenzwinkern durch die erste Trotzphase begleitet und heute noch nutzen wir die Motzkuh, um üble Laune auch mal bei uns Erwachsenen zu vertreiben. Meist mit Erfolg!


Interessant:

Wir haben das Buch von Freunden geschenkt bekommen, die das Buch selbst bezahlt haben. Ich berichte hier lediglich über meine eigenen Erfahrungen, bin aber gesetzlich dazu verpflichtet, diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen, da es sich um eine Produktempfehlung handelt.


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Yvonne, Autorin des Blogs

Autorin:

Yvonne - berichtet über ihre Ausflüge mit der Familie (Ehemann und 2 Jungs) und ihren Familienurlaub, ebenfalls mit ihren 3 ständigen Reisebegleitern, sowie den ein oder anderen Familienkram. 

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